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Bilder sehen auf dem Bildschirm etwas anders aus als
bei der Original-Aufnahme. Technisch gesehen ist das
eigentlich kein Wunder: Es arbeiten vier unterschiedliche
Faktoren zusammen, die zunächst nicht aufeinander
abgestimmt sind.
- Der Kamera- oder Scanner Chip
- Der Monitor
- Das menschliche Auge
- Der Drucker
Die Digitalisierung nimmt Chip im RGB-Farbraum vor.
Das ist der Lichtfarbraum, in dem auch das menschliche
Auge die gesehenen Farben in Grün, Rot, und Blau-Anteile
zerlegt, bevor sie unser Gehirn zu einem Farbeindruck
wieder zusammensetzt. Nach dem Übertragen der Bilder
auf den PC sehen wir die Bilder an einem Bildschirm,
der Farben ebenfalls nach dem RGB-Modell darstellt.
Der kleine Unterschied besteht darin, dass der Monitor
nicht so viele Farbennuancen darstellen kann, wie der
Chip erfasst.
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eine richtige Bildschirmeinstellung
lohnt sich
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Bilder aus dem Drucker
Wird das Bild am Ende zum Drucker geschickt, müssen
die Lichtfarben noch in Druckfarben umgewandelt werden.
Schliesslich „belichtet“ der Drucker das
Papier nicht, sondern er betröpfelt es mit bis
zu acht oder mehr Tintenfarben. Wer jemals versucht
hat, mit dem Malkasten einen exakten Farbton anzumischen,
kann sich eine ungefähre Vorstellung davon machen,
wie schwierig es ist, mit dem Auge wahrgenommene RGB-Farben
in stoffliche Farben umzusetzen.
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