Dia Glasplatten
Diese Seite gilt für Glasplatten-Dias, also Positive, deren Bildschicht direkt auf einer Glasplatte liegt – gerahmt, ohne Rahmen oder oft nur mit schwarzem Klebeband gefasst. Glasplatten-Dias scannen wir ab 40x40 mm: bis 10x12,5 cm im TOP-Scan mit bis zu 5600 Pixeln oder im PRO-Scan mit 8000 Pixeln, grössere Platten auf Absprache. Auch Stereo-Glasplatten von etwa 105x45 mm digitalisieren wir, beide Bilder zu einem Preis. Negative auf Glas finden Sie unter «Glasplatten scannen», Kleinbilddias im Glasrahmen unter «Verglaste Kleinbilddias».

| Bild-Format: | 40x40 mm bis 100x125 mm |
| Glasgrösse: | bis 100x125 mm, grössere auf Absprache |
| Filmlöcher (Perforation): | keine |
| Filmbezeichnung: | Fotoplatten Glasplatten Gelatineplatten Glasdia |
| Auf dem Markt seit: | seit 1887 |
Stereo Glasplatten

| Bild-Format: | ca 105 x 45 mm |
| Filmbezeichnung: | Stereoplatten |
Das räumliche Darstellen von Bildern (3D-Bilder) wurde ab ca 1870 angewendet.
Mit speziellen Durchsichtgeräten konnten die Bilder dreidimensional angeschaut werden.
Glasplatten
| Qualität | Bildauflösung | Preis pro Bild |
|---|---|---|
| bis 5600 Pixel | bis 10x12,5 cm 4.80 | |
| Stereo-Platten (Stereographie) * Preis für beide Bilder zusammen | 105x45 mm *7.50 | |
+ PRO (Professional Scan) 8000 Pixel
| Grossformat bis 100x125 mm 8000 Pixel (lange Kante) CHF 6.80 Grössere Formate auf Absprache. |
Kleinmengenzuschlag bis 20 Bilder +15.00 pro Auftrag
Haben Sie auch CDs oder DVDs? CD und DVD auf USB kopieren

Wiki - Beschreibung des Materials
Glasplatten
Ab 1847 gab es Glasplatten, aber erst ab 1871 gelang es, eine brauchbare Emulsion zu entwickeln. Die Erfindung der Gelatine mit einer lichtempfindlichen Chromsilber-Lösung von Richard Leach Maddox ist die Basis für alle darauf folgenden Fotoemulsionen.Bildgrösse der Fotoplatten:
Grossformat Glasplatten, Glasnegative, Glaspositive
| Neuntel-Platte | 5,1 x 6,4 cm |
| Sechstel-Platte | 7,0 x 8,3 cm |
| Viertel-Platte | 8,3 x 10,8 cm |
| Halb-Platte | 11,4 x 14,0 cm |
| Ganz Platte | 16,5 x 21,6 cm |
| Neuntel Platte | 5,1 x 6,4 cm |
| Mammutformat Platte | 24,0 x 34,0 cm |
Erkennen der Beschichtung von Kollodium (Nassverfahren) und Bromsilber-Gelatine (Trockenplatte):
Die Kollodiumplatten wurden bis Ende der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts verwendet.
Die Kollodiumplatten wurden immer kurz vor der Benutzung vom Fotografen selber beschichtet. Nach der Beschichtung und Antrocknung musste die Glasplatte in das Silberbad getaucht werden, dadurch wurde diese erst lichtempfindlich. Jetzt hatte der Fotograf nur noch 10-15 Minuten Zeit, die Platte zu belichten.
Durch diese Verfahren weisen die Ecken oft noch Fingerabdrücke vom Halten der Platte auf.
Die belichteten und entwickelten Platten waren äusserst empfindlich. Daher wurde meist ein Schutzlack aufgetragen. Diese Lacke sind oft wasserlöslich und somit besonders empfindlich für eine Nassreinigung.
Wir erkennen diese Fotoplatten auch an den groben Glaskanten, unsauberen Schnitten und unterschiedlichen Formaten. Die Schichten aus Kollodium- und Nitrozellulose sind einer Schrumpfung unterworfen. Dadurch bilden sich Risse zum Trägermaterial (Glas), dieser Prozess ist nicht aufzuhalten. Eine sorgfältige Digitalisierung ist dringend notwendig, bevor sich die Filmschicht gänzlich löst.
Silbergelatineplatten (Bromsilber-Platten) wurden industriell hergestellt und haben meist eine exakte Normabmessung und saubere Schnittkanten. Diese Glasplatten sind durch andere Einflüsse gefährdet.
Kleine Löcher in der Beschichtung können von Bakterienbefall verursacht sein. Spuren von Schimmelpilzen sind oft auf diesen Platten zu finden. Bläuliche Flecken entstanden durch die Entwicklerflüssigkeit. Am häufigsten finden wir aber die Aussilberung in verschiedenen Stadien auf diesen Platten, erkenntlich durch die silbrige Schicht, die nach und nach das ganze Bild überdeckt.
All diese Phänomene sind Anzeichen für eine unwiderrufliche und fortfahrende Zerstörung dieser wertvollen Zeugnisse alter Zeiten.





